Was ist Bitcoin?

Wie schon Papiergeld und Gold zuvor handelt es sich bei Bitcoin um eine Währung zum gegenseitigen Austausch von Werten. Anders als die Vorgänger ist Bitcoin digital und dezentralisiert. Zum ersten Mal in der Geschichte haben die Menschen die Möglichkeit, Werte ohne vermittelnde Instanz auszutauschen. Daraus resultieren ein größere Kontrolle des Guthabens und geringere Gebühren. Dies ist ein absoluter Meilenstein in der Geschichte von Währungen. Bitcoin ist die erste und somit auch berühmteste und wertvollste kryptographische Währung. Mittlerweile gibt es sehr viele weitere digitale Münzen wie Ethereum, Dash, Monero oder ZCash. Früher oder später werden diese Kryptowährungen das Geld, wie wir es jetzt kennen, ablösen, da es viele Vorteile gegenüber Papiergeld bringt.

 

Bitcoins: Technologie mit vielen Vorteilen

Bitcoins sind digitale Münzen, die man über das Internet versenden oder empfangen kann. Sie werden dabei direkt von einer Person zu einer anderen übertragen. Dies funktioniert mit der Blockchain-Technologie, ohne dass eine Bank oder eine andere Institution, wie Paypal oder Western Union, dazwischen geschalten ist. Dadurch entfallen zum einen die üblichen Bankgebühren für Transaktionen, die vor allem bei internationalen Transfers mehr und mehr zunehmen. Zum anderen sind Transaktionen mit der Blockchain-Technologie innerhalb von Sekunden getätigt und Bitcoins wechseln ihren Besitzer. All dies geschieht anonym und auf absolut sichere Weise.

Bitcoins unterliegen keinen Banküblichen Vereinbarungen und sind auf der ganzen Welt gültig. Jeder kann Bitcoins benutzen ohne irgendwelche Vorkenntnisse zu besitzen. Millionen Menschen benutzen Bitcoins bereits als Zahlungsmittel. Und auch du kannst dir Bitcoin kaufen um fast alles denkbare einzukaufen.

 

Wie werden Bitcoins errechnet?

Wie bereits erwähnt hat Bitcoin eine Obergrenze. Diese ist bei 21 Millionen Coins erreicht, was im Jahr 2140 der Fall sein wird. Bis dahin werden Bitcoins meist in riesigen Rechenzentren, sogenannten Bitcoin Mienen, geschürft.

Wie Bitcoins errechnet werden kannst du im Menüpunkt Mining nachlesen.

 

Wer hat Bitcoins erfunden?

Bitcoins wurden im November 2008 von einem Softwareentwickler mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto erschaffen. Die Identität dieser Person ist bis heute unbekannt. Das Whitepaper, welches das Bitcoin Protokoll beinhaltete, wurde über eine verschlüsselte E-Mail Adresse veröffentlicht. Im Jahr 2009 installierte er den ersten Bitcoin-Clienten und kommunizierte fortan bis Ende 2010 mit der Bitcoin-Community. Danach verschwand er spurlos von der Bildfläche.

Es gibt unzählige Spekulationen über den Erfinder des Bitcoin. So soll Satoshi Nakamoto soll ungefähr 1 Millionen Bitcoins besitzen. Wert heute: Mehr als 2 Milliarden Euro!

 

Die rasante Entwicklung des Bitcoin-Kurs

Wird Papiergeld knapp, druckt die Regierung einfach neues Geld. Dies führt zu einer stetigen Inflation. Mehr Geld ist im Umlauf, Produkte werden teurer und das eigene Geld ist weniger Wert. Rechnet man die Inflationsrate von 1,8% (2017) gegen Zinsen, die man auf der Bank bekommt, wird das angesparte Geld eher weniger Wert, anstatt mehr.

Dieses Prinzip ist bei  Bitcoin nicht möglich. Bitcoin hat eine Obergrenze von 21 Millionen Münzen. Diese kann nicht überschritten werden. Somit sind Bitcoins inflationsgeschützt. Wenn also viele Menschen Bitcoin besitzen wollen, werden Bitcoins aufgeteilt. Darüber hinaus ist ein Bitcoin bei steigender Anzahl von Besitzern automatisch mehr Wert. Zur Zeit besitzen ca 0,3% der Weltbevölkerung Bitcoins. Wird diese Zahl in Zukunft so rasant steigen wie erwartet, geht auch der Kurs dementsprechend nach oben.

Der Kurs des Bitcoin ist seit 2012 stetig gestiegen, was sehr wenige Menschen sehr reich gemacht hat. Mit steigender Nachfrage wird der Kurs auch in Zukunft explosionsartig steigen. Experten gehen davon aus, dass ein Bitcoin irgendwann 1 Million Euro wert sein könnte. Zum Vergleich: Die erste Transaktion, die mit Bitcoins 2010 getätigt wurde, waren 2 Pizzen für 10 000 Bitcoins. Diese hätten heute einen ungefähren Wert von über 20 Millionen Euro.

Wir sind noch ganz am Anfang des Bitcoin Zugs. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall die Chance zu nutzen und in Bitcoins und Cryptowährungen zu investieren.

 

Bitcoin im Alltag – Wo kann ich mit Bitcoin bezahlen?

Schon jetzt wird Bitcoin in Finanz- und Wirtshaftsstarken Ländern wie zum Beispiel Japan oder Australien als offizielle Währung akzeptiert. In Deutschland kann man, ohne dass dies viele Leute wissen, bei sehr vielen Unternehmen und Institutionen mit Bitcoins bezahlen. Dabei ist es egal ob dies kleine Cafes sind oder riesige Handelszentren wie Lieferando oder Amazon sind. Täglich steigt die Anzahl der Bitcoin akzeptierenden Unternehmen. Gerade die günstigen Transaktionskosten und die Geschwindigkeit machen das Zahlungsmittel für Einzelhändler immer interessanter. Neben dem positiven PR-Effekt entscheiden sich wohl die meisten Unternehmen aus Überzeugung für Bitcoin. Hier zeigen wir euch die bekanntesten Unternehmen, die sich bereits für Bitcoin entschieden haben.

Bitcoin ist Zukunft, die bereits begonnen hat, aber noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung steht.

 

Die Vorteile von Bitcoin im Überblick:

  • Bitcoin ist einfach und kostengünstig
  • Transaktionen mit Bitcoin sind sehr schnell
  • Bitcoin ist anonym
  • Bitcoin ist international